Anzeigetafel in CLT

Nächster Stopp: SFO

Montagmorgen, 4:30am, der Wecker klingelt und ich bin hellwach. In drei Stunden hebe ich ab und es geht weiter in Richtung Westen. Vom Douglas Intl Airport in Charlotte (CLT) geht’s nach einer Zwischenlandung beim George Bush Intl Aiport (IAH) in Housten, TX weiter nach San Francisco (SFO).

CLT – IAH: Um 5:40am hat mich Laurie am Flughafen raus gelassen. Sie hatte es etwas eilig, denn in 20min musste sie schon Yoga Unterricht geben. Deswegen fiel die Verabschiedung auch kurz und knapp aus. Dann hab ich das Gepäck eingecheckt, und mich an die überschaubare Schlange beim Security-Schalter angestellt. Anschließend zum Gate. 6:20am. Noch etwas mehr als eine Stunde Zeit. Ich beschloss, mir meinen ersten Starbucks Frappuccino in den USA zu kaufen. Lecker und genau das richtige um wach zu werden.  Weiterlesen

angekommen

Angekommen

Ich bin froh, dass ich einen Direktflug nach Charlotte gebucht habe. Weniger weil es bei einem Direktflug nicht so häufig zu Gepäckverlusten kommt, eher  mehr da die Migration in die Staaten dort schneller geht als bei einem riesen Flughafen wie der JFK einer ist. So war es dann auch: Raus aus den Flieger, die Gänge entlang, nur 20min anstehen bis ich dran kam. Kurz ein paar Fragen beantwortet: wo ich her komme, was ich mache, wo ich hin will, wann ich wieder abzische. Dann Stempel aufs Visum und weiter zum Gepäckband. Da musste ich fast genauso lange warten bis mein Koffer endlich auftauchte.

Dann gings noch am Zoll vorbei, wo ich den blauen Zettel den ich im Flugzeug gewissenhaft ausgefüllt hatte abgeben musste und dann durchgelassen wurde. Dann war ich endlich draußen im Arrival-Bereich. Nach kurzer Orientierung sah ich auch schon Laurie und Mimi auf mich warten. Weiterlesen

flug

Der Flug

Ganz so, wie es Mittermeier in seinem Programm “Zapped” von 1999 beschreibt, war es nicht. Ich hatte einen Fensterplatz in einer 2er Sitzreihe. Zu mir setze sich eine junge Amerikanerin mit den Worten “Hi, I’m Katy [oder Kelly], I’ll be your best friend for the next 9 hours!” Sie war eine sehr angenehme Sitznachbarin. Die meiste Zeit hatte sie Kopfhörer auf und war mit dem Entertainmentsystem beschäftigt. Aber zwischendurch, bspw. beim Essen, haben wir uns immer ganz gut unterhalten.

Die Verpflegung war relativ gut. Es gab zum Mittag Pasta mit Salat, Brötchen und Sandkuchen. Dann gab es noch, ca. ne Stunde vor der Landung, eine Hot Pocket mit Salami. Zwischendurch wurden einmal mini Brezeln gereicht und zu Trinken hatte man auch immer reichlich. Also guter Service und gutes Essen auf diesem Flug.  Weiterlesen

abflug

Abflug

Nachdem ich vor drei Jahren das Abenteuer USA erfolgreich abgeschlossen hatte, heißt es nun ein weiteres Mal “Goodbye Germany” bzw. “Good Morning Germany”. Diesmal ist aber einiges anders. Nur ein halbes Jahr, ungewisse Unterkunft, bessere Englischkenntnisse, selbstbewusster und daher auch nur mittel aufregt. Keine offizielle Verabschiedung und auch keine anderen Teilnehmer, die man von Seminaren kennt. Daher sitze ich alleine am Flughafen Frankfurt, Terminal 1, Gate C8.

Um 12:30 Uhr startet mein Flieger von Frankfurt in die USA. Zunächst direkt nach Charlotte, zu meiner amerikanischen Familie. Nach einer Woche Aufenthalt dann weiter nach Kalifornien – San Francisco – The Bay – Auslandssemester. Es gibt kein zurück mehr.

Der Abschied von Deutschland fällt mir noch schwerer als das letzte Mal. Diesmal lasse ich meine Freundin zurück. Fernbeziehungserprobt sind wir ja schon durch die gut 200 km die uns für gewöhnlich trennen. Damit es nicht langweilig wird, werden es bald gut 9.000 km und 9 Zeitzonen (= 9 Stunden) sein. Fernbeziehung 2.0 ist dann das Stichwort.

Viele Vergleiche zum letzten Mal werde ich wahrscheinlich nicht ziehen können, da ja schon in den Vorbereitungen so einiges anders ist. Ich freu mich unheimlich die Walkers, meine amerikanische Ersatzfamilie, mit den verrückten Hunden wiederzusehen. Mittlerweile sind aus zwei Hunden fünf geworden. Bin mal gespannt, was mich da erwartet. Ich hoffe auch ein paar Leute, mit denen ich so abgehangen habe, wiederzusehen. Mehr konkrete Sachen habe ich bisher nicht geplant.

Des Weiteren wird auch ein Traum war: Leben in der Bay Area, direkt zwischen San Francisco und dem Silicon Valley. Hayward heißt, das 140.000 Seelen Städtchen, wo ich mich niederlassen und die California State University East Bay besuchen werde. Neben dem “Gründer Spirit” freue ich mich ganz besonders auf das Klima. Um die 23 Grad im Sommer mit frischen Pazifikbrisen und milde Winter mit 8-12 Grad Celsius. Da fühl ich mich wohl.

Aber zunächst geht’s erstmal in das heiße und schwüle Charlotte in North Carolina. Weiterlesen

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