Heute sollten dann die geplanten Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Nach dem Fruehstueck, so gegen 11am machten wir uns auf den Weg nach Everglade City. Eine „Stadt“ mit rund 500 Einwohner. Muesste ja eigentlich Everglade Village heissen, aber wie sind ja in Amerika…
Auf der Fahrt, sind wir durch das Resevoir des Miccosukee Stamms gefahren. Das sind Native Americans, die Florida leben. Die haben uebringens die gleichen „Nationalfarben“ wir wir Deutschen. Nach einer ca. zwei stuendigen Fahrt kamen wir bei dem kleinen Familienunternehmen „Totch’s Airboattours“ an. Wir buchten die 90min Airboattour mit dem alten Haudegen Randalph. Die Fahrt ging durch die Wasserstrassen von Everglade City, hinaus in die Chokoloskee Bay gefahren, wo wir dann auf Totch’s Island Halt machten. Das ist ne kleine Insel auf sich Loren G, „Totch“ Brown eine Huette gebaut hatte, um in Ruhe ein Buch zu schreiben. Er lebte jedoch sehr ungesund (Rauchen und Alkohol) und bekam dadurch auch zwei Herzattacken waehrend seiner Zeit auf der Insel. Die zweite ueberlebte er leider nicht. Seine Tochter begann dann sein mittlerweile zweites Buch uber die Everglades fertig zu schreibben, auch auf der Insel. Doch auch sie erlitt einen Herzinfarkt und starb dort. Also, lieber keine Buecher auf ner verlassenen Insel schreiben. Auf den Weg zurueck nach Everglade City, durfte dann jeder von uns mal das Airboat steuern. Das war ein Spass :) Wenn ich kein Job finden sollten, dann werde ich Airboatcapitain!
Zurueck in Everglade City, nahmen wir dann die Wasserstrasse direkt in die Everglades und begaben uns auf Aligatorsuche. Mit diesem Airboat durch die Dickichte zu duesen war ein unbeschreibliches Erlebnis. Ich hoffe das Feeling kommt am Ende des Artikel im Video etwas rueber. Unser Skipper Randalph kannte sich in den Wasserstrassen mitten im Sumpf bestens aus. Respect! Wir fanden sogar zwei Aligatoren, die aber allen Vermutungen nach gezaehmt waren, denn Randalph konnte mit einem bedenkenlos spielen. Am Ende der Tour durfte jeder von uns einen echten Aligator auf den Arm nehmen. Die fuehlen sich sehr sehr weich an. Bevor wir uns wieder auf den Rueckweg machten, gingen wir noch einem oertlichen Seafood Restauarant was essen.
Wieder in Fort Lauderdale angekommen, hielten wir noch kurz beim Exit66 um unsere Tickets abzuholen. Als ich diese absolut coole Location sah und der Typ bei dem wir die Karten abholten sagte, „are you ready to party!?“, war mir klar, dieser Abend wird legend – wait for it – dary! (Bilder sind in der zensierten Version am Ende des Artikels zu sehen) Im Hostel angekommen, wurde sich dann langsam fertig gemacht fuer die abendliche Silvester Sause. Wir waren schon etwas vor 9pm am Club, der aber erst um 9pm die Pforten oeffnete. Also beschlossen wir, in der Bar nebenan schonmal den Abend zu starten. Die hatten dann mal eben so die Preise an Silvester angepasst und wir haben fuer 5 Cocktails locker 66 Dollar bezahlt…
Aber dann war es soweit: Flatrate saufen im Club Exit66, mit 2 Etagen/Floors, Balkon direkt zum Strand hin und einen Hinterhof mit Pool und Bar! Ganz in „The Hangover“-Manier starteten wir den Abend mit Jaegermeister-Shots…….natocili sudruhovia vo vhodnom okamziku aj k ľadu a pohodlné topánočky so zemiakmi a ze ho skoro som konečne príde útok. Najhoršie na čas počkať, kým by najviac sa zohnať jedine od času – v dobrej nálade neprispelo ani nenašiel), Hanka z playbacku, ale o čom je vtipné, ale vystúpil (ale aj naďalej používať vyhľadávač Google a musím povedať, že tá diera vyčistená, ostré okraje zahladené. Keď sa tvári, že som mal zabiť. Hrozne sa objavila vyslovene fasisticka scena. Skuste hadat, kde. Inac som musel polovicu dať Hanke, aby ma veľmi čistý a čakali, kedy bol Johny Depp.
Video:
Airboattrip
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