Winter2009

Christmas Day

So sieht also ein amerikanischer Weihnachtsmorgen aus: Da es keinen genauen Zeitplan gab, war ich vorsichtshalber schon um 8 Uhr aufgestanden… Etwas zu früh wie sich herausstellte. „Bescherung“ war um 11 Uhr, nach dem Scott hier eintraf. Wir waren also zu viert: Laurie, Paul, Scott und ich. Geschenke lagen aber für mind. 10 Leute unterm Baum. Das lag daran, dass es Nachtmittags noch ne zweite Bescherung gab. Dazu später mehr.

Als erstes gab es für jeden die Socke. Traditionell mit einer Clementine ganz unten versteckt. Neben Schnuck und eben dieser Clementine (oder Mandarine) fand ich min meiner Socke eine Starbuckscard, zwei iTunes Gift Cards und – Achtung – eine DVD mit Kaminfeuer, der „Living Fireplace“ , leider nicht in FullHD oO… Von Laurie bekam ich außerdem noch eine coole Starbucks ToGo Tasse, ein Buch „1000 Places you have to see before you die“ und einen Tischgrill. Ja: Tischgrill. Ich glaube ich sah etwas verwundert aus, als ich das Geschenk aufgepackt hab. Ich meine, ich hätte nie nen Tischgrill erwartet. Hintergrund ist, dass ich mit Laurie mal über Raclette gesprochen habe und sie weiß, dass ich gerne grille (egel zu welcher Jahreszeit). Da dachte sie, es wäre cool mir so ne Art Ragleutte zu schenken. Auch wenn es erst nicht so aussah aber ich hab mich wirklich gefreut, allein schon ueber die Idee. In dem kleinen Grill haben 2-3 Würstchen platz. Ausprobieren werde ich ihn auf jeden Fall mal in nächster Zeit. Habe ja noch ein paar rohe Bratwürstchen von dem Skype-Weihnachtsessen übrig.

Ich hatte für Laurie eine Duftkerze gekauft, dazu noch eine Dekorations-Glas-Bowle mit so Steinen drin, in die sie die Kerze platzieren konnte. Das kam ganz gut an. Für Paul hatte ich ein Feuerzeug gekauft. Sein Verschleiß an Feuerzeugen ist echt unglaublich. Da hab ich mir gedacht, dass so ein Zippo-Feuerzeug ihn vielleicht dazu bringt, etwas besser auf seine Sachen aufzupassen. Er hat sich glaube ich sehr über das Feuerzeug gefreut. Auch wenn er es nicht so gezeigt hat. Er ist halt eher so der coole ;) Scott hat mich und Paul eingeladen mit runter nach Orlando zu fahren, zu den Wald Disney World Parks. Das war schon etwas länger im Gespräch, aber jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Aber so richtig, denn der Termin war der 27. Dezember, also schon in zwei Tagen.

So gegen gegen 1pm wurde es dann richtig voll im Haus. Laurie’s Nichte mit ihren zwei und vier Jahre alten Kindern kam vorbei, Mimi und Dasha und ihr Freund Travis. Nun fanden auch die restlichen Geschenke alle einen Besitzer. Von Dasha bekam ich so einen kleinen Digitalen Fotorahmen für den Schlüsselanhänger, von Mimi gabs ne 25 Dollar Visa Giftcard, die man überall einlösen kann. Dasha bekam von mir ein Journal. Das war eine Empfehlung von Laurie. Sie sagte, dass Dasha gerne zeichnet. Da ist so ein kleines Büchlein ganz gut. Sie hat sich sehr gefreut. Aber die meiste Freude ging von Mimi aus, als sie mein Geschenk auspackte. Für sie hatte ich ein großes Bild von ihrer Lucy (ihr Hund, den sie über alles liebt). Sie hat sich wirklich riesig gefreut, ihr kamen sogar schon etwas die Tränen.

Zu essen gab es so das Gleiche wie am vorigen Tag. Von diesem riesen Schinken war noch genug übrig gewesen… Der Tag ging relative schnell rum. Nachmittags verzog ich mich in mein Zimmer ,um meinen Zwischenbericht zu schreiben. Der muss am 4. Januar bei CDS eingehen und da es ja nun nach Florida geht, musste ich das ding noch vor der Abreise in zwei Tagen fertig kriegen.

Als abends dann alle das Haus verlassen hatten und wieder ruhe eingekehrt war, lud ich Laurie als Dank für die ganze Mühe die sie sich in den letzten Tagen gemacht hatte, ins Kino ein. Wir sahen den neuen Sherlok Holmes Film. Was wir allerdings nicht bedacht hatten, es war der erste Tag des Films in den Kinos. Und Weihnachten ist ein sehr beliebter Tag, um zu den Movies zu gehen. Wir sind aber wie gewöhnlich ca. 20min vor Film beginn losgefahren und haben so nur noch Sitze in der ersten Reihe bekommen. Karten hatten wir zwar schon vorher online gekauft, aber in den meisten Kinos hat man hierzulande keine Platzreservierung. In dem Fall haben wir also geloost und mussten in der ersten Reihen platz nehmen. Der Film war ziemlich cool, kann ich jedem empfehlen. Aber an manchen Stellen habe ich auf Englisch so gut wie gar nichts verstanden, weil die in dieser altertümlichen englischen Sprache gesprochen hatten.

Dieser Artikel wurde am 25. Dezember 2009 um 23:03 Uhr unter kurz notiert abgelegt. Verfolge die Diskussion zu diesem Beitrag per RSS 2.0 feed. Hinterlasse einen Kommentar oder einen Trackback deiner eigenen Seite.

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