Winter2009

Archive for April, 2009

Was Amerikanern an Deutschen auffällt

1. Sie nennen Amerikaner Amis.
2. Die Unmöglichkeit, abends oder sonntags ordentlich einzukaufen.
3. Der daraus resultierende Einkaufsstress am Samstagvormittag.
4. Deutsche antworten auch einem gut Deutsch sprechenden Amerikaner lieber auf Englisch.
5. Im deutschen Fernsehen gibt es zu jeder Tages- und Nachtzeit unfassbar viel Sex zu sehen.
6. Ironie ist kennzeichnungspflichtig.
7. Humor geht meistens auf Kosten anderer.
8. Können nicht Bruchrechnen (wegen des bequemen metrischen Systems).
9. Das Tragen von Designer-Brillen gilt als Zeichen von Individualität.
10. Rechthaberei. Doch. Wohl. Read more…

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Was Deutschen an Amerikanern auffällt

1. Sie sind dicker als die Deutschen. Obwohl im Supermarkt fast jede Chipstüte als low fat beworben wird.
2. Wer nicht dick ist, ist Fitnessfanatiker.
3. Ihre Geldscheine haben durchgehend die gleiche Farbe und Größe – seltsam in einem Land, das Geld so sehr anbetet.
4. Sie sind so abergläubisch, dass es in den Hotels keine 13. Stockwerke gibt.
5. Sie sagen jedes Mal Excuse me, wenn sie beim Vorbeilaufen im Buchladen für einen Sekundenbruchteil die Sicht versperren.
6. Viele Amerikanerinnen betonen ihre Aussagesätze gern als Frage? Das nervt?
7. Der Glaube, man sei für alles, was einem widerfährt, selbst verantwortlich (woraus sich sehr viel Stress ergibt).
8. Für eine völlig normale Melancholie kennen sie nur das Wort Depression.
9. Amerikaner reden von Liebe, auch wenn es nur um einen Schokoriegel geht.
10. Ein Mann und eine Frau können nicht zusammen ins Kino gehen, ohne dass es als Date gilt, also als Verabredung mit erotischem Potenzial. Read more…

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8 Tage Vorbereitungsseminar – Ein Fazit

„Wir sind Bad Bevensen!“ :)
Teilnehmer Bad Bevensen

Im Norden Deutschlands trafen vom 03. April bis zum 10. April 2009 26 junge Leute im Alter von 20 bis 25 aufeinander. Norden, Westen, Osten, Süden – aus allen Ecken Deutschlands. Verschiedene Dialekte, Berufe und Charakter im Überfluss. Mein Wortschatz hat sich am ersten Tag schon um mindestens drei Ausdrücke erweitert: „Schnacken“, „Rums Bums, Zack Zack“ und „Ey, Keule!“. Jeder kam sehr gut mit jedem aus. Denn wir haben alle ein Ziel und das verbindet: ein Jahr in den USA fast auf sich allein gestellt zu „überleben“.

Die ersten drei Tage wurden wir von drei ehemaligen PPPlern betreut. Die hätten ruhig länger bleiben können. Denn die haben die USA erlebt und konnten uns Tipps aus erster Hand geben. Das machte Lust auf mehr und die meisten von uns wollten am liebsten schon am nächsten Tag in die Staaten starten. Aber ohne die Infos in den darauf folgenden Tagen wären wir ganz schön aufgeschmissen gewesen.

Einen klasse ersten Einblick in die amerikanische Kultur bekamen wir am interkulturellen Training mit Dennis und Karin.

Politische Bildung auf lockere und spielerische Art und Weise erwartete uns für zweieinhalb Tage unter der Leitung von Steffen Debus. Politische Bildung hörte sich für viele erstmal sehr trocken an, aber Steffen hat dieses Problem mit Gruppenarbeiten und Workshops gut gelöst. Was ein bisschen gefehlt hatte war das Themengebiet „Europa“, aber das ist nur halb so wild. Im Rahmen der politischen Bildung waren wir auch in Bergen-Belsen und besuchten die dortige Gedenkstätte. Bisschen enttäuschend war, dass wir soviel Zeit damit verbracht hatten auf einem leeren Gelände rum zu laufen. Anschließend hatten wir nur sehr wenig Zeit, die sehr große und gut organisierte Ausstellung über das Leben und die Opfer damals im KZ zu besuchen.

Der längste Programmteil ging dann von Dienstag bis Freitag. Es gab Progamminfos von der InWent und CDS. Super viele Informationen über unser Jahr in den USA wurden sehr gut aufbereitet rüber gebracht. Die Zeit ging wirklich sehr schnell rum.

Die Zimmer im Gustav Stresemann Institut waren ok. Das Bad war nen bisschen klein gewesen, aber wenigstens keins aufn Flur. Frühstück, Mittag, Kaffee & Kuchen, Abendbrot. Egal wann, das Essen war die ganzen Tage über wirklich sehr gut! Kompliment an die Küche. Die haben uns sogar für unseren Grillabend alles bereitgestellt. Von der Kohle bis zur Wurst. Top!

Gefeiert wird übrigens in allen Regionen Deutschlands gleich. Sorry nochmal an die Bewohner des örtlichen Seniorenheims!

Was genau an den einzelnen Tagen passiert ist, könnt ihr ja in meinen Tagesberichten lesen.

Ich werd‘ mich jetzt in den nächsten Wochen um die Kündigung verschiedener Verträge kümmern und – ganz wichtig – zusehen, dass ich nen Termin beim amerikanischen Konsulat in Frankfurt kriege um mein J-1 Visum zu beantragen.

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VBS BB 7. Tag

Die Siebente Tag war so der Abschlusstag. Es wurden der Autokauf kurz angeschnitten. Dann gabs ein paar Tipps zu Praktikumssuche und wir behandelten einige Problemsituationen, die in den Gastfamilien auftreten könnten. Es ging wieder etwas interaktiver zu. Wir sollten einmal ein kleines Schauspiel darstellen, über Probleme und deren Lösung in Gastfamilien und zwei Leute hatten die Möglichkeit ein Jobinterview mit Beth zu führen, auf Englisch natürlich.

Viele waren noch mit ihren Briefen an die Gastfamilie beschäftigt. Ich hatte ja zum Glück schon vor dem Seminar alles soweit fertig. Beth hatte nochmal kurz drüber gelesen und soweit alles für ok befunden.

Abends stand dann der „Große Preis“ und nicht „Mach dir Freunde“ auf dem Plan. Ute hatte in Jeopardy manier ein Quiz vorbereitet bei dem alle Themengebiete, die wir die Woche über behandelt hatten, dran kamen. Hat Spaß gemacht und man lies die ganze Woche nochmal Revue passieren… Meine Gruppe und ich belegten leider nur den 2. Platz, die ersten bekamen einen kleines Taschenwörterbuch als Siegerpreis.

Anschließend bauten wir den Seminarraum in einen kleinen Partyraum um, und ließen eine kleine Abschlussparty steigen.

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VBS BB 6. Tag

Heute wieder gutes Durchhaltevermögen bewiesen: Arbeiten in den USA, Versicherung, Kindergeld, Ausreise aus Deutschland, Gepäck, Seminar in N.Y., „Weiterreise in den USA“, Führerschein Colleges und ehrenamtliche Arbeit.  – Ja, das war der heutige Tag.

Zum Arbeiten: Es herrscht ein sehr kollegiales Verhältnis zwischen den Mitarbeitern – Locker, fast alle mit Vornamen, man ist sehr schnell beim „du“ (ca. nach 5min). Bürotüren sind meistens geöffnet. Geschlossen = bitte nicht stören. Viele Memos werden geschrieben, das Gehalt werden alle 2 Wochen gezahlt :), „Hire & Fire“ – keinen Kündiungsschutz/Kündigungsfristen.

Man hat ca 2 Wochen Urlaub im Jahr. ca. 40 Stundenwoche – Bereitschaft viele Überstunden zu machen. Frühstückspausen Kennen die ned…

Aber Feiertage laufen gut:

  • New Yer’s Day (Neujahr) – 1. Januar
  • Martin Luther King Day – dritter Montag im Januar
  • Washington’s Birthday (Präsidententag) – dritter Montag im Februar
  • Memorial Day – letzter Montag im Mai
  • Independence Day (Unabhängigkeitstag) – 4. Juli
  • Labor Day (Tag der Arbeit) – erster Montag im September
  • Columbus Day – zweiter Montag im Oktober
  • Veterans Day (Veteranentag) – 11. November
  • Thanksgiving Day (Erntedankfest) – vierter Donnerstag im November
  • Christmas Day (Weihnachten) – 25. Dezember

Die Restlichen Themen waren sehr formell, damit will ich euch jetzt nicht langweilen. Infos gibts auf Nachfrage.

Zum Schlus referierte Beth von CDS noch über Community Colleges. Bei einer abschließenden Gruppenarbeit, bei der wir uns von 3-4 Beispiel-Colleges einen Stundenplan zusammen stellen. 12 Credits haben wir kostenlos zur Verfügung. Die sind ruckzuck weg. Je nach College ist das Kursangebot recht groß. Da muss man schon gut abwägen. Aber zur Not hat man die ersten 14 Tage, an denen man noch wechseln kann.

Und TOEFL Ergebnisse gabs heute….. Die Stimmung bei der Bekanntgabe der Ergebnisse war irgendwie wie früher in der Schule, wenn man ne Klausur zurückbekommen hatte. Ich bin mit 527 von 660 Punkten ganz gut dabei. Muss also mit keinen Einschränkungen und zusätzlichen Englischkursen rechnen! Das erleichtert mich! Denn dann hab ich vielleicht noch ein paar Credits über, die ich für Kurse verwenden kann, die mein Berufsfeld nicht berühren und ich so meinen Horizont etwas erweitern kann.

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VBS BB 5. Tag

Jetzt wird’s Ernst! Heute Vormittag haben wir mit Steffen noch das Politische Bildungsseminar ausklingen lassen. Um ca. 12 kam die Ute von InWEnt. Nachn Mittag gings dann los mit einer kurzen Begrüßung und anschließend kam der Einstieg in das Thema Visum. Den Rest der Woche werden wir uns u.a. mit Folgendem beschäftigen:

Versicherungen, Anreise / Ankuft N.Y., Autokauf, Colleges, Praktikum, Bewerbung, Finanzen, Berichte…

Das sind alles sehr interessante und wichtige Themen, doch so „locker“ wie in den letzten Tagen wird es garantiert nicht. Es ist schwierig diese trockenen Themen als Workshop oder Gruppenarbeiten anzubieten. Also gibt’s ab heute keinen Stuhlkreis mehr, sondern Tische. Btw.: Bin grad mit LAN Kabel verbunden – Download von ca. 1,4MB/s! GEIL! Cooles Wetter heute! Vorhin schön gegrillt bei 16-18°C um 21:oo Uhr, zur Zeit gucken wir Lucky # Slevin.

Um 20:30 Uhr hatte ich das persönlich Gespräch mit Beth von CDS (Partneraustauschorganisation von New York). Beth ist suuuper nett! Daher lief das Gespräch auch sehr entspannt und angenehm. Wir sprachen über meine Gewohnheiten, wie ich lebe, meine Hobbies (auf Englisch), über Religion, meine Arbeit und viele mehr. Mein Englisch fand ich zum ersten mal soagar auch aktzeptabel. Nicht gut, aber aktzeptabel.

Heute geht’s zeitig ins Bett, aber vorher noch nen paar Bilder:

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VBS BB 4. Tag

Der gestrige 4. Seminartag stand im Zeichen eines Workshops. Steffen, unser Seminarleiter für politische Bildung, hat die ganze Workshopgeschichte gut aufgebaut:

Es wurden von ihm Themen vorgeschlagen und von uns. Anschließend konnte jeder sich ein Thema aussuchen und die Leute die sich dort zusammengefunden haben, bildeten eine Arbeitsgruppe.

Thema waren: US und Deutsche Regierungssystem, Amerikanische Geschichte, Rassismuss, Die StaSi, Patriotismuss & Nationalismus, und das Thema meiner Gruppe, die Deutsche Identität.

Ganz unter dem Motto, wer ist Deutschland gingen wir das Thema an und kamen schnell zu dem Entschluss alles in ein Video zu verpacken. Generell wurden alle Themen sehr kurzweilig vorgestellt. Es gab Theaterstücke, Quizshows, Nachrichtensendungen und ein Video.

hier gehts zum Video…

Der Tag wurde dann mit ner „kleinen Runde“ Activity abgeschlossen. Heute Abend wird gegrillt, da freu ich mich schon drauf – ganz besonders bei dem coolen Wetter hier!

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VBS BB 3. Tag

Heute wurden wir mit der unserer „dunklen“ deutschen Vergangenheit konfrontiert. Unser Ausflug heute führte uns zur Gedenkstätte nach Bergen Belsen. Die Briten haben bei ihrem Einzug sämtliche Baracken nieder gebrannt. Daher gab es nur die Grundrisse und einen Modellnachbau des Lagers aus dem Jahre 1944 zu sehen und deshalb kann ich auch nicht wirklich viele Bilder online stellen. Durch die fehlenden Gebäude fehlt mir ein bisschen der Bezug dazu. Dennoch stimmten uns die Geschichten, die uns unser „Guide“ erzählt hat, sehr nachdenklich, denn offiziell galt Bergen-Belsen nicht als Vernichtungslager. Trotzdem wollten die Leute, die von Auschwitz nach Bergen-Beslen kamen wieder zurück. Denn hier wurden die Insassen noch weniger als Mensch behandelt, als in anderen Lagern. Es gab zum Beispiel jeden Tag nur Rübensuppe. Krankheiten wurden nicht behandelt und Ausgang des Gangs zur Dusche war sehr ungewiss. In Auschwitz hatte man zum Beispiel die Gewissheit: Wenn man in die Dusche geht, kommt man nicht mehr lebend da raus. Hört sich zwar etwas brutal an, aber so haben die Leute dort damals gedacht.

Sehr gut gefiel mir die Ausstellung, die vor 2 Jahren neu eröffnet wurde. Alte Dokumente (Film, Ton, Bild) digital aufgearbeitet und präsentiert. Richtig heftig waren die Videodokumente die von den Briten nach der Befreiung im Lager gedreht wurden. Man sah Skelette, also Menschen, die noch lebten aber bis auf die Knochen abgemagert waren. Die Leichen wurden von den ehemaligen Mitarbeitern des Lagers in Massengräber geschafft. Nach diesen 20 minütigen Videos, war ich erstmal ganz schön bedient… Es ist sehr sehr schwer diese Bilder zu beschreiben. Und genau deswegen haben die Briten Videodokumente aufgezeichnet. Solch ein Elend kann man einfach nicht in Worte fassen…

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VBS BB 2. Tag

Heute Morgen bin ich ganz gut ausn Bett gekommen. Um 6 hab ich meinen Zimmergenossen Daniel ausn Bett geschmissen, der wollte ne runde Laufen gehen…Hat er auch geschafft, Respekt!

„Interkulturelles Training“ stand heute aufn Plan. Das Coaching haben Karin und Dennis (ein waschechter Amerikaner, der schon über 30 Jahre in Deutschland lebt) übernommen. Unterstützt wurden sie von unsern drei Teamern und ehemaligen PPPlern Kathrin, Marco und Marko. Wir behandelten u.a. Fragen zu: Welche Tabuthemen gibt es in Amerika? Was für eine Arbeitsmoral herrscht in den USA? Haben wirklich alle Ami’s ne Waffe im Haus? Wie werden wir Deutschen im Ausland gesehen? Welchen Stellenwert hat der Sport? Was muss man mit dem Umgang mit den Amerikanern beachten ohne in ein Fettnäpfchen zu treten?

Unsere erste Aufgabe bestand darin uns mit der Frage zu beschäftigen was Kultur ist. Wenn man richtig drüber nachdenkt, kommt man mit Kultur einfach überall in Berührung: von Erziehung über Religion bis zu den Medien.

It’s not good, it’s not bad, it’s just, but certainly different, war das zweite Thema mit dem wir konfrontiert wurden. Aufgeteilt in drei Gruppen starteten wir anhand eines Szenarios eine Diskussionsrunde innerhalb der Gruppe: Der Deutsche Blick vs The American Perspective. Meine Gruppe hatte das Thema CO2-Austoß und warum die Amerikaner so „verschwenderisch“ und nachsichtig mit ihrer Umwelt umgehen. Ich vertrat den amerikanischen Standpunkt dazu. Dadurch konnten wir „Amerikaner“ mit der Hilfe von den Teamern und Dennis, viele Einblicke in die Lebens- und Denkensweise der US-Bürger bekommen. Das fiel mir nicht sehr schwer als Amerikaner zu argumentieren. Das ist eben der amerikanische Lebensstil: Man lebt im Hier und Jetzt – Scheiß auf das, was noch kommt. Man arbeitet bis zu 12 Stunden und auch manchmal an den Wochenenden und da will man in seiner Freizeit eben alles so bequem wie möglich haben. Die Ressourcen sind jetzt noch da. Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen! Ich habe auch erfahren, dass die Ami’s sehr reinliche Leute sind. Manche duschen 2x am Tag oder waschen nur einmal getragene Klamotten.

Nach der Pause ging’s dann mit „Living with Americans“ weiter. Wieder in der Gruppe diskutieren und die Problemstellung erkenne. Wir bekamen einen Text in dem die amerikanische Arbeitsmoral behandelt wurde.

Als letztes wurde die Frage „Can culture be a shock?“ behandelt. Neben dem „Kulturschock“ der uns bevor steht, wenn wir in die USA gehen hat man noch mehr mit dem Kulturschock zu „kämpfen“, wenn man wieder zurück nach Deutschland kommt. Man ist in dem einem Jahr zu einem Amerikaner geworden und muss sich erst wieder an die deutschen „Sitten“ gewöhnen. Ist noch weit weg im Moment, aber gut, dass das so angesprochen wurde.

Zum Abschluss boten uns Kathrin, Marco und Marko noch ein kleines Schauspiel, wie es denn in einem amerikanischen Restaurant zu geht. Man geht sehr viel essen in den Staaten, denn es ist sau billig da drüben. Teilweise sogar billiger als selber zu kochen.

Also, „Interkulturelles Training“ hat sich für mich auf dem Papier echt langweilig angehört, aber der ganze Tag ging super schnell rum. Die Karin und Dennis haben mit ihrem Programm für Kurzeweile gesorgt und uns mit vielen Informationen versorgt. Dennoch, es wird immer ein Fettnäpfchen geben auf das man nicht vorbereitet ist…

Worte des Tages:

  • Das ist von College (Bundesstaat) zu College (Bundesstaat) unterschiedlich
  • Man muss die Balance finden
  • Convenience!

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VBS BB 1. Tag

Nach einer langen Nacht (bin erst um 3 Uhr ins Bett gekommen), die hauptsächlich darin bestand Bilder von mir rauszusuchen, das Video zu rendern und meine Sachen zu packen, habe ich es doch geschafft, morgens um 7 aufzustehen.

Ich musste noch den Brief und die Bilder für meine Gastfamilie ausdrucken. Das wollte ich, wegen der Druckqualität, an der Arbeit erledigen.

Dann noch mal in Gedanken die kommende Woche versucht zu erahnen, um noch eventuell benötigte Sachen mit in den Koffer zu packen. Ruckzuck war es auch schon 10 Uhr, meine geplante Abfahrtzeit. Natürlich wurde daraus 20 nach 10, aber das hatte ich schon eingerechnet – owned by myself ! ^^

Die ca. 3 ½ stündige Fahrt hier her nach Bad Bevensen (BB) ging recht schnell rum. Bis auf den Weg zur Kasseler Autobahn war alles sehr entspannt. Die Landstraße, die nach BB führt war eine bestimmt 30km lange gerade Strecke, also ohne eine Kurve, die durch Wiesen, Wälder und Dörfer führt. Und überall Blitzer in 70er Zonen aufgestellt. Glaube, wurde aber nicht erwischt!

Mit 13:45 Uhr Ankunftszeit, war ich einer der ersten, die hier angekommen ist. Kurz vor mir haben Bea (die ich schon vom TOEFL kenne), Bianca und Daniel (mit dem ich mir ein Zimmer teile) eingecheckt.

Um kurz nach zwei klingelte mein Handy. Mein Namensvetter Dominik rief an und fragte, ob ich ihn und 3 andere vom Bahnhof abholen könnte. Da es nur 2km bis dahin sind, war das gar kein Thema für mich. Nach und nach trudelten immer mehr PPPler ein. Um 16 Uhr war offizielle Begrüßung durch unsere Teamer Kathrin, Marco und Marko. Kathrin ist ehemalige PPP Teilnehmerin und Mitglied im Vorstand des PPP Alumni Netzwerks. Die beiden Mark(c)os sind ehemalige PPPler und waren vor 2 Jahren in den USA. Nachdem kurz erklärt wurde, was uns die Woche über so erwartet und wir eine Art Brainstorming gemacht hatten mit Fragen, die uns beschäftigen, startete das erste Kennenlernspiel. Hier ging es darum, sich die Namen der anderen 25 Leute einzuprägen. Das ganze lief in etwa ab wie das „Ich packe in meinen Koffer“ Spiel, mit der Abänderung, dass eine Schnur durch den Raum geworfen wurde und jeder seine Vorgänger mit Vorname benennen musste. Ich war natürlich als einer der letzten und bekam zum Glück soweit alle Namen zusammen. Das Anschließende Spiel war das Highlight heute:

Alle treffen sich in der Mitte eines Kreises, strecken die Hände aus und greifen sich eine andere Hand. Anschließend hieß es: „Viel Spaß beim Entknoten!“ Wir mussten einen Kreis bilden und durften natürlich die blind ergriffene Hand nicht los lassen, wäre ja zu einfach gewesen. Damit waren wir gut 20min – 25 min beschäftigt. Das hatte viel Spaß gemacht und es waren einige lustige Verrenkungen dabei. Nach dem Abendessen, bekamen…

* 1:12 Uhr Anruf von Dr. Schönbach: „Ey Dome, warte mal kurz!“ Ich höre Warteschleifenmusik, es tütet, dann: „Hi Dome, hier ist Olli!“ Dreikonferenz, müsst ihr euch so vorstellen: Olli (Location: Bushaltestelle Geismar), Chrissi (Location: Bushaltestelle Geismar, 5m von Olli entfernt und Ich ca. 330km von den beiden entfernt. Wollten mal hören wie es mir geht und mich darüber informieren, dass sie ins Triton fahren. Hat mich gefreut von euch zu hören :) *…

wir zufallsmäßig einen Partner zugeteilt, von dem wir ein Portrait zeichnen sollten und ein paar Informationen über den anderen dazuschreiben. Dabei sind einige „interessante“ Kunstwerke entstanden.

Das war soweit das offizielle am heutigen Tag. Abends saßen wir noch mit nen paar Leuten zusammen und Marco erzählte von seiner Zeit in Kansas. Er hat uns von 21 bis fast zwölf Uhr nur richtig geile Storys von seinem Jahr dort drüben erzählt. Alter Schwede! Was der alles gemacht und erlebt hat. Kurz und knapp: Ist als Steuerverwaltungsfutzi darüber, hat dann aber als IT’ler weitergemacht und sogar 15 Dollar die Stunde verdient, super viele Kontakte knüpfen können, seine Hosts waren super drauf, er, als paramedic, durfte bei einer Herz-OP zusehen und und und. Um alles noch mal hie raufzuschreiben fehlt mir jetzt die Zeit. Wie locker die Ami’s sind und wie unterschiedlich das Land und die Leute im Gegensatz zu uns Deutschen sind, wie unbürokratisch manche Sachen abgewickelt werden, wie günstig einfach nur Inlandflüge sind, wie cool das „in die Kirche gehen“ ist usw. usw. Fakt ist: Ihn hats echt gut erwischt und ich bin jetzt voll heiß drauf endlich dort drüben zu sein und das eine Jahr Vollgas zugeben! Aber zunächst erstmal ein wenig schlaf, ist schon wieder fast zwei Uhr.

Ein paar Bilder von heute reiche ich noch nach.

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