angekommen

Angekommen

Ich bin froh, dass ich einen Direktflug nach Charlotte gebucht habe. Weniger weil es bei einem Direktflug nicht so häufig zu Gepäckverlusten kommt, eher  mehr da die Migration in die Staaten dort schneller geht als bei einem riesen Flughafen wie der JFK einer ist. So war es dann auch: Raus aus den Flieger, die Gänge entlang, nur 20min anstehen bis ich dran kam. Kurz ein paar Fragen beantwortet: wo ich her komme, was ich mache, wo ich hin will, wann ich wieder abzische. Dann Stempel aufs Visum und weiter zum Gepäckband. Da musste ich fast genauso lange warten bis mein Koffer endlich auftauchte.

Dann gings noch am Zoll vorbei, wo ich den blauen Zettel den ich im Flugzeug gewissenhaft ausgefüllt hatte abgeben musste und dann durchgelassen wurde. Dann war ich endlich draußen im Arrival-Bereich. Nach kurzer Orientierung sah ich auch schon Laurie und Mimi auf mich warten. Weiterlesen

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Der Flug

Ganz so, wie es Mittermeier in seinem Programm “Zapped” von 1999 beschreibt, war es nicht. Ich hatte einen Fensterplatz in einer 2er Sitzreihe. Zu mir setze sich eine junge Amerikanerin mit den Worten “Hi, I’m Katy [oder Kelly], I’ll be your best friend for the next 9 hours!” Sie war eine sehr angenehme Sitznachbarin. Die meiste Zeit hatte sie Kopfhörer auf und war mit dem Entertainmentsystem beschäftigt. Aber zwischendurch, bspw. beim Essen, haben wir uns immer ganz gut unterhalten.

Die Verpflegung war relativ gut. Es gab zum Mittag Pasta mit Salat, Brötchen und Sandkuchen. Dann gab es noch, ca. ne Stunde vor der Landung, eine Hot Pocket mit Salami. Zwischendurch wurden einmal mini Brezeln gereicht und zu Trinken hatte man auch immer reichlich. Also guter Service und gutes Essen auf diesem Flug.  Weiterlesen

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Abflug

Nachdem ich vor drei Jahren das Abenteuer USA erfolgreich abgeschlossen hatte, heißt es nun ein weiteres Mal “Goodbye Germany” bzw. “Good Morning Germany”. Diesmal ist aber einiges anders. Nur ein halbes Jahr, ungewisse Unterkunft, bessere Englischkenntnisse, selbstbewusster und daher auch nur mittel aufregt. Keine offizielle Verabschiedung und auch keine anderen Teilnehmer, die man von Seminaren kennt. Daher sitze ich alleine am Flughafen Frankfurt, Terminal 1, Gate C8.

Um 12:30 Uhr startet mein Flieger von Frankfurt in die USA. Zunächst direkt nach Charlotte, zu meiner amerikanischen Familie. Nach einer Woche Aufenthalt dann weiter nach Kalifornien – San Francisco – The Bay – Auslandssemester. Es gibt kein zurück mehr.

Der Abschied von Deutschland fällt mir noch schwerer als das letzte Mal. Diesmal lasse ich meine Freundin zurück. Fernbeziehungserprobt sind wir ja schon durch die gut 200 km die uns für gewöhnlich trennen. Damit es nicht langweilig wird, werden es bald gut 9.000 km und 9 Zeitzonen (= 9 Stunden) sein. Fernbeziehung 2.0 ist dann das Stichwort.

Viele Vergleiche zum letzten Mal werde ich wahrscheinlich nicht ziehen können, da ja schon in den Vorbereitungen so einiges anders ist. Ich freu mich unheimlich die Walkers, meine amerikanische Ersatzfamilie, mit den verrückten Hunden wiederzusehen. Mittlerweile sind aus zwei Hunden fünf geworden. Bin mal gespannt, was mich da erwartet. Ich hoffe auch ein paar Leute, mit denen ich so abgehangen habe, wiederzusehen. Mehr konkrete Sachen habe ich bisher nicht geplant.

Des Weiteren wird auch ein Traum war: Leben in der Bay Area, direkt zwischen San Francisco und dem Silicon Valley. Hayward heißt, das 140.000 Seelen Städtchen, wo ich mich niederlassen und die California State University East Bay besuchen werde. Neben dem “Gründer Spirit” freue ich mich ganz besonders auf das Klima. Um die 23 Grad im Sommer mit frischen Pazifikbrisen und milde Winter mit 8-12 Grad Celsius. Da fühl ich mich wohl.

Aber zunächst geht’s erstmal in das heiße und schwüle Charlotte in North Carolina. Weiterlesen

10/2012 bis 08/2013 – coming soon

Dieser Blog soll mitunter auch als Hilfestellung für andere Auslandsinteressierte dienen. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen, den ganzen Weg von der Bewerbung bis zum Abflug zu dokumentieren. Aus zeitlichen Gründen, habe ich das leider nicht geschafft. Ich will das Loch von Oktober 2012 bis August 2013 aber nach und nach stopfen.

Interkulturelles Training USA

Am 13. Oktober 2012 veranstaltete das Akademische Auslandsamt der Hochschule der Medien in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum Stuttgart (DAZ) ein interkulturelles Training für die USA. Es war vorwiegend an die Studenten der HdM gerichtet die vorhaben, ein Teil des Studiums in den USA zu verbringen.

Das kam also wie für mich gerufen. Die Teilnahmegebühr von 10 Euro hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die beiden Referenten, Sera (US-Amerikanerin) und Philipp (Student und Student Ambassador im DAZ) hielten einen super coolen Workshop. In Form von interaktiven Spielen und Aufgaben haben wir einen guten Einblick in die amerikanische Kultur, Tipps zum Studieren und dem alltäglichen Leben in den USA bekommen.

Auch hier gibt es einen weiteren positiven Nebenenffekt: Das Akademische Auslandsamt der HdM weiß, dass man daran teilgenommen hat und schon im Vorfeld der Bewerbungsfrist Interesse am Wunschland zeigt. Könnte sich also auch positiv auf die Bewerbung für das CalSta oder Oregon Programm auswirken ;)

Mehr Infos zum DAZ: www.daz.org
Bildquelle: Flyer DAZ / HdM

Buddy Programm

Im WS12/13 habe ich beim Buddy-Programm des HdM Exchange Networks mitgemacht. Ich war Buddy für Antonella, eine Studentin aus Croatien. Sie wurde in Deutschland geboren und hat für ein paar Jahre auch hier gelebt. Daher kann sie schon recht gut Deutsch und die Kommunikation ist einfach :)

Als Buddy ist man Ansprechpartner für den Incoming (Austauschstudent von einer anderen Hochschule irgendwo außerhalb von Deutschland) für die Zeit, an der er/sie in Stuttgart an der HdM ist. Man hilft u.a. dabei ein Bankkonto anzulegen, ins Wohnheim einzuziehen, sich beim Bürgerbüro zu registrieren und gibt eine Tour über den Campus. Weiterlesen

Intro

23. November 2012 -14:26 Uhr (CET) – Stuttgart – Hochschule der Medien – Vorlesung Betriebssysteme – eingehende E-Mail:

“[...] gerne teile ich Ihnen heute mit, dass wir Sie für einen der Austauschplätze an der California State University im Wintersemester 2013/2014 nominiert haben. Sie dürfen ein Semester lang [...] in Kalifornien studieren.”

Da blieb mir erst mal die Spucke weg, denn als ich nach einem Jahr USA (26. PPP 2009/2010) wieder nach Deutschland zurückkehrte, waren meine Ziele neben dem Erlangen eines akademischen Abschlusses (sprich: Studium) auch das, noch einmal in die USA zu kommen. Egal ob Urlaub, beruflich oder schulisch. Irgendwie musste es klappen.

Ich studiere zurzeit Online-Medien-Management an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Hier bietet sich auch die Möglichkeit im 4. Semester ein Auslandssemester zu machen. Die Hochschule nimmt an zwei landesweiten Austauschprogrammen mit Oregon und Kalifornien (CalSta = California State University) teil. Darüber können jedes Wintersemester eine Handvoll Studierende für ein Semester an einer amerikanischen Universität studieren. Ganz besonders das CalSta-Programm erfreut sich sehr großer Beliebtheit.

Ich kann fast allem etwas Gutes abgewinnen, daher war es mir im Grunde auch egal, ob Oregon oder Kalifornien – klar, wenn man die Wahl hätte, ich würde mich auch für Kalifornien entscheiden, wobei auch kleine nicht-weltbekannte Orte in den USA einiges zu bieten haben. Wie dem auch sei, ich habe mich sicherheitshalber für beide Programme beworben und wurde, wie oben zu lesen, bei CalSta angenommen.

Mit den Beiträgen in diesem Blog möchte ich euch meinen Weg von der Bewerbung bis zur Nominierung beschreiben, darüber berichten was dann passiert und euch natürlich auf dem Laufenden halten, wenn die eigentliche Reise beginnt, was alles in den Staaten passiert und wie alles endet. Kurz von ClaSta – von Anfang bis Ende.

Wie auch schon in der letzten US-Ausgabe von goodmorning-germany.com werde ich euch wieder reichlich mit Schnappschüssen und dem einen oder anderen Video versorgen und möchte in diesem Rahmen auch etwas Erfahrung in Sachen Social Media sammeln. Eine Facebook-Page gibt es bereits. Für ein Like wäre ich euch dankbar :)

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